Türchen 24 – 2 – Der Mohn-Engel

Der Mohn-Engel

Es war einmal ein kleiner Engel im Himmel, der die Menschen mit solcher Nähe und Zärtlichkeit begleitete, dass er den unwiderstehlichen Wunsch empfand, nicht nur mit seinen Flügeln über die Erde zu schweben und schützend die Menschen zu achten, sondern er wollte selbst auf ihren Straßen gehen, einer von ihnen werden.
Eines Tages sah er auf der Erde eine eben erblühte Mohnblume. Da schien dem kleinen Engel, als habe er im Himmel noch nie ein solches Rot empfunden und seine Sehnsucht, zur Erde zu gehören, wuchs. So trat er vor Gottes Angesicht und bat: “Lass mich auf die Erde, lass mich ein Mensch unter Menschen werden.“
Da trat ein erhabener, weiser Engel dazu und sagte: „Weißt du auch, dass es auf der Erde nicht nur Sonne und Blumen gibt? Es gibt Stürme und Unwetter und allerlei Ungemütliches.“
„Ja“, erwiderte der kleine Engel, „das weiß ich. Doch sah ich auch einen Menschen, der hatte die Kraft, einen großen Schirm aufzuspannen, sodass zwei Menschen darunter Platz hatten. Es schien mir, den Beiden könnte kein Unwetter etwas anhaben.“
Da lächelte Gott dem kleinen Engel zu.
Die Zeit verging, und eines Tages erschien der kleine Engel wieder vor Gottes Angesicht und sprach: „Ich habe mir noch mehr angesehen von der Welt. Es zieht mich mehr und mehr hinunter.“
Da trat der erhabene, weise Engel wieder hinzu und entgegnete: „Weißt du auch, dass es Nebel und Frost und eine Menge verschiedene Arten von Glatteis gibt auf der Welt?“
Da antwortete der kleine Engel: „Ja, ich weiß um manche Gefahren, doch sah ich auch Menschen, die teilten ihre warmen Mäntel. Und andere Menschen, die gingen bei Glatteis Arm in Arm.“
Da lächelte Gott dem kleinen Engel erneut zu.
Als wieder einige Zeit vergangen war, trat der kleine Engel zum dritten Mal vor Gottes Angesicht und bat: „Lass mich ein Mensch werden. So rot blüht der Mohn auf der Erde. Mein Herz ist voll Sehnsucht, etwas zu diesem Blühen beizutragen.“
Da trat der erhabene, weise Engel ganz nah zu dem kleinen Engel und fragte mit ernster Stimme: „Hast du wirklich genug hingesehen, das Leid und das Elend geschaut, die Tränen und Ängste, die Krankheiten, Sünde und den Tod geschaut“
Mit fester Stimme erwiderte der kleine Engel: „Wohl habe ich auch das Düstere, Traurige und Schreckliche gesehen. Doch ich sah auch einen Menschen, der trocknete einem anderen die Tränen, der vergab einem Schuldigen und der reichte einem Sterbenden die Hand. Ich sah eine Mutter, die wiegte ihr krankes, ausgemergeltes Kind durch viele Nächte und wurde nicht müde, die alte leise Melodie der Hoffnung zu summen. Solch ein Mensch möchte ich werden.“
Da trat der erhabene, weise Engel zurück und Gott schenkte dem kleinen Engel seinen Segen und gab ihm viel Himmelslicht mit auf die lange Reise.
Bevor der kleine Engel zur Erde nieder stieg, nahm ihm der erhabene, weise Engel einen Flügel ab und der andere Flügel wurde unsichtbar. Da fragte der kleine Engel: „Mein Gott, wie soll ich vorwärts kommen und wie zurück finden ohne Flügel?“
„Das herauszufinden wird deine Lebensaufgabe sein“, hörte er Gottes Stimme zärtlich sagen.
In dieser Nacht kam ein kleines Kind zur Welt.
Seine Mutter, noch vor Schmerz und Anstrengung betäubt, nahm das Kind in die Arme, sah das Himmelslicht wie einen Lockenkranz um das Köpfchen des Kindes leuchten und flüsterte: „ Sei willkommen unter uns, mein kleiner Engel.“–
Noch lange sah man das Himmelslicht um das Kind. Doch wie das Leben so ist, es beschmutzt auch die reinsten und hellsten Lichter. All die vielen Einflüsse, die Härte und der Kampf taten ein übriges. Bald sah niemand mehr, dass der Mensch himmlisches Licht in sich trug. Zwar machte sich der unsichtbare Flügel hier und da bemerkbar, doch was bei dem Kind als träumerischer, schwebender Schritt wahrgenommen wurde, das wirkte bei dem Heranwachsenden eher als unsicheres Schwanken und dann beim Erwachsenen dann nur noch als Hinken und Stolpern.
Je länger der Mensch, der einst ein Engel gewesen war, auf den staubigen und steinigen Wegen des Lebens ging, mühsamen Treppen bestieg, die steil abfallenden dornigen Hänge hinunter strauchelte, desto mehr hatte er vergessen, woher er kam und weshalb er hier wanderte.
Einzig die große Liebe zu den kleinen roten Mohnblumen, die an Wegrändern und Magerwiesen blühten, war ihm geblieben.
Viel leidvolles begegnete dem Menschen auf seinem Lebensweg. Zwar konnte er manchmal eine Träne trocknen, zwar reichte er ab und zu einem schwankenden Mitmenschen die Hand, zwar brach er zuweilen sein Brot mit einem Hungernden, doch die meisten Rätsel blieben und er merkte mehr und mehr, wie wenig er tun konnte und wie vieles er unerledigt zurücklassen musste.
Seine Kraft reichte nur für ganz wenig, und oft schien es ihm, als bewirkte sein Leben nichts.
Jeden Frühling aber blühte der Mohn an den Straßenrändern und erfreute des Menschen Herz. Nach einem besonders langen kalten Winter, in dem der Mensch kaum genug Wärme und Schutz, Raum und Nahrung, Freundschaft und Brot gefunden hatte, konnte er sich nur noch langsam und mühsam fortbewegen. Er musste viele Pausen machen und schlief vor Erschöpfung am Wegrand ein. Da erblickte er weit über sich auf einem unerreichbar hohen Felsen eine kleine Wiese voll roten Mohns. Der Mensch rieb sich die Augen. So rot, so rot erblühte der Mohn! Beim Anblick dieser Blumen wünschte er so sehr, dass er allen Menschen, denen er begegnete und allen Tieren, die um ihn waren, eine solche Blume und so ein klares, inniges Rot als Zeichen der Liebe schenken dürfe.
Da bemerkte er neben sich einen Wanderer, genauso müde, genauso gezeichnet von der langen Straße wie er. „Wohin schaust du so voller Sehnsucht und voller Wehmut?“ fragte dieser.
„Dort auf die Mohnblüten. So müsste die Farbe unserer Liebe sein.“
„Weißt du denn nicht, wie schnell diese Art Blumen welken, wie wunderbar sie sind?“ kam die Frage des Wanderers.

Der Mensch, der einst ein Engel gewesen war flüsterte: „Ich weiß um ihre Sterblichkeit. Trotzdem ist kein roteres Rot in der Welt und in meinem Herzen. „Diese Blumen sind wie die Liebe, mag das Äußere auch welken, ihr Rot bleibt in der Seele.“

Mohn – Engel

Da schauten sich die beiden Menschen ins Gesicht und erkannten den letzten Funken Himmelslicht in den Augen des Anderen. Sie sahen, woher sie kamen, wozu sie gewandert waren und wohin sie noch unterwegs waren. Und sie sahen an sich jeweils einen Flügel. Voller Freude umarmten sie sich. Da geschah das Wunder. Sie erreichten das Mohnfeld, gemeinsam konnten sie fliegen, denn…
Menschen sind Engel mit nur einem Flügel – Um fliegen zu können müssen sie sich umarmen.
Zu dieser Stunde sagte Gott im Himmel. „Du hast herausgefunden, wozu du unterwegs warst und ich dich aussandte. Dein Mohn blüht jetzt im Himmel, komm heim!“

So sind auch wir Menschen wie Engel mit nur einem Flügel. Wenn wir unser Ziel erreichen und fliegen wollen, hilft es, wenn wir einander umarmen.

Fröhliche und wundervolle Weihnachten für dich, deine Familie und Freunde wünschen dir von Herzen Michael und das Lebensfreude-Team

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Türchen 24 /1- Kerze der Hoffnung

4-Kerzen_weihnachtskranzVier Kerzen brannten am Adventskranz. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.

Kerze der Hoffnung

Die erste Kerze seufzte und sagte: “Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden. “

Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: “Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.”

Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.

Leise und traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort. “Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen. “

Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: “Aber, aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!” Und fast fing es an zu weinen.

Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. 1 KerzeSie sagte:
“Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung.”

4-kerzenDa nahm das Kind die vierte Kerze und zündete mit ihrer Flamme die drei anderen wieder an, bis endlich alle erneut in hellem Licht erstrahlten.

 

 

 

Alles Liebe und einen schönen 4. Advent und wundervolle Weihnachtstage für dich, deine Familie und Freunde wünschen dir von Herzen Michael  und das Lebensfreude-Team

PS: Das war das 4. Advent – Türchen  –   Türchen 24/2 Heiligabend wartet noch auf dich – das findest du gleich hier – klick –

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Türchen Nr. 23 – Gibt es einen Weihnachtsmann?

Lebensfreude Adventstürchen 23

Diese Geschichte “ Gibt es einen Weihnachtsmann?“ hat schon viele Menschen berührt.
Ich teile sie seit vielen Jahren und heute möchte ich sie mit dir teilen.

Vor mehr als 100 Jahren schrieb die achtjährige Virginia O’Hanlon einen Leserbrief an den „New York Sun“ in einer dringenden Angelegenheit:

Gibt es einen Weihnachtsmann

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Türchen 22 – Vater und Sohn

Vater und Sohn

Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie.

Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Jungen: „Wie war dieser Ausflug?“

„Sehr interessant!“ antwortete dieser .

„Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?“

„Oh ja, Vater, das habe ich gesehen.“

„Was hast du also gelernt?“ fragte der Vater.

Und der Sohn antwortete: „Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört.

Sehr ruhiges Bild mit einem Sonnenuntergang über dem Wasser eines Sees.
Vater und Sohn am See

Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont.“

Der Vater war sprachlos.

Und der Junge fügte noch hinzu: „Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind.“

Autor unbekannt

Wie geht es Dir?
Worauf und wie schaust Du (gerade) auf Dein Leben?
Wofür kannst Du (gerade) dankbar sein?

Alles Liebe
Michael und das Lebensfreude-Team

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Türchen 21 Welpen zu verkaufen

Welpen zu verkaufen

In einer Tierhandlung war ein großes Schild zu lesen, auf dem stand:
“Welpen zu verkaufen”.

Ein kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild. Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: “Was kosten die Hundebabys?”

“Zwischen 50,- und 80,- EUR.” sagte der Mann.

Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus.
“Ich habe 7 Euro und 65 Cents.” sagte er. “Darf ich sie mir bitte anschauen?”

Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Welpen stolperten hinter ihr her. Einer von ihnen war deutlich langsamer als die anderen und humpelte auffällig.

“Was hat der Kleine dahinten?” fragte der Junge.

Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsschaden hätte und nie richtig laufen würde.

“Den möchte ich kaufen,” sagte der Junge.

“Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund.” antwortete der Mann. “Aber, wenn du ihn unbedingt willst, schenke ich ihn dir.”

Da wurde der kleine Junge wütend. Er blickte dem Mann direkt in die Augen und sagte: “Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist jeden Cent wert, genauso wie die anderen auch. Ich gebe Ihnen meine 7,65 EUR und werde jede Woche einen Euro bringen, bis er abgezahlt ist.”

Der Mann entgegnete nur: “Ich würde ihn wirklich nicht kaufen – er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu rennen und zu toben wie die anderen.”

Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte. Liebevoll auf den Hund blickend erklärte er: “Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht.”

Dan Clark “Weathering the Storm”, aus dem Englischen übersetzt und leicht geändert.

Alles Liebe und einen wundervollen Tag wünschen dir
Michael und das Lebensfreudeteam

 

 

Türchen 20 Der Junge mit der besonderen Fähigkeit

Der Junge mit der besonderen Fähigkeit

Es war einmal ein Junge. Er war mit nur einem Arm auf die Welt gekommen, der linke fehlte ihm.

Nun war es so, dass sich der Junge für den Kampfsport interessierte. Er bat seine Eltern so lange darum, Unterricht in Judo nehmen zu können, bis sie nachgaben, obwohl sie wenig Sinn daran sahen, dass er mit seiner Behinderung diesen Sport wählte.

Der Meister, bei dem der Junge lernte, brachte ihm einen einzigen Griff bei und den sollte der Junge wieder und wieder trainieren.

Nach einigen Wochen fragte der Junge:Sag, Meister, sollte ich nicht mehrere Griffe lernen?“

Sein Lehrer antwortete: „Das ist der einzige Griff, den du beherrschen musst.“

Obwohl der Junge die Antwort nicht verstand, fügte er sich und trainierte weiter.

Irgendwann kam das erste Turnier, an dem der Junge teilnahm. Und zu seiner Verblüffung gewann er die ersten Kämpfe mühelos. Mit den Runden steigerte sich auch die Fähigkeit seiner Gegner, aber er schaffte es bis zum Finale.

Dort stand er einem Jungen gegenüber, der sehr viel größer, älter und kräftiger war als er. Auch hatte der viel mehr Erfahrungen. Einige regten an, diesen ungleichen Kampf abzusagen und auch der Junge zweifelte einen Moment, dass er eine Chance haben würde.

Der Meister aber bestand auf dem Kampf.

Im Moment einer Unachtsamkeit seines Gegners gelang es dem Jungen, seinen einzigen Griff anzuwenden – und mit diesem gewann er zum Erstaunen aller.

Auf dem Heimweg sprachen der Meister und der Junge über den Kampf.
Der Junge fragte: „Wie war es möglich, dass ich mit nur einem einzigen Griff das Turnier gewinnen konnte?“

Der Meister antwortete:
„Das hat zwei Gründe: Der Griff, den du beherrschst, ist einer der schwierigsten und besten Griffe im Judo. Darüber hinaus kann man sich gegen ihn nur verteidigen, indem man den linken Arm des Gegners zu fassen bekommt.“

Wow, was für eine Geschichte.
Und das in einer Welt, in der es scheinbar darum geht „alles zu können“. In der Schule sollen die Kinder in allen Fächern besonders gut sein. Der Lehrer jedoch unterrichtet nur wenige Schulfächer, in denen er kompetent ist.
Diese kurze Inspirationsgeschichte zeigt auf, dass es auch ausreichen kann etwas, oder nur eine Sache, gut zu können.
Und der Schlüssel zum Erwerb einer Fähigkeit in der Wiederholung* liegt.
Weißt du schon, in welcher Fähigkeit deine Stärke liegt, welche du intensivieren möchtest?

Alles Liebe
Michael und das Lebensfreudeteam
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Türchen 19 – Die Muschel – ihr wahrer Wert

Der wahre Wert der Muschel

Vor der Küste, auf einer der größeren Inseln, lebte ein Junge. Er hatte eine ganz besondere Muschel, die er seiner Lehrerin schenkte.

Sie sagte: „Ich habe noch nie eine solch schöne Muschel gesehen! Wo hast du diese kostbare Muschel denn gefunden?“

Muschel
Die wundervolle Muschel

Ihr Schüler erzählte von einer versteckten Stelle am anderen Ende der Insel, und dass dort hin und wieder solch eine Muschel angeschwemmt würde.

„Ich werde diese wundervolle Muschel mein Leben lang aufbewahren und ich danke dir von Herzen. Aber du hättest doch keinen so weiten Weg machen sollen, nur um mir etwas zu schenken.“

Darauf antwortete der Junge: „Aber der weite Weg ist doch ein Teil des Geschenks!“

Der weite Weg ist ein Teil des Geschenks

Vielleicht erinnerst du dich daran, wenn du lange Wege oder Wartezeiten hast.
Sieh sie einfach als Teil des Geschenks – als einen natürlichen Teil deines Lebens!
Nimm es dankbar an – mache das Beste daraus – und schau, wo genau in dem Moment das Geschenk darin liegt.

Alles Liebe

Michael und das Lebensfreude-Team

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Türchen 18 – Seesterne

Loren Corey Eiseley, ein literarischer Naturwissenschaftler (1907 – 1977), beschreibt in seinem  „The Star Thrower“ wie er eines Morgens am Strand spazieren ging und eine Beobachtung machte, die sein Leben stark beeinflusste.

Der Sternewerfer

Die Flut hatte in der Nacht Tausende von Seesternen an den Strand gespült. Eiseley sah einen Jungen im Sand knien, der einen Seestern nach dem anderen aufsammelte, um ihn dann ins Meer zurückzuwerfen.

Nachdem er dem Jungen einige Minuten zugeschaut hatte, fragte Eiseley ihn, was er da tue. Der Junge richtete sich auf und antwortete:

„Ich werfe Seesterne ins Meer zurück. Es ist Ebbe und die Sonne brennt herunter. Wenn ich das nicht tue, dann sterben sie.“

Eiseley schaute verwundert und beschloss, dem Jungen klar zu machen, dass seine Aktivität sinnlos war. Er sagte:

„Aber junger Mann, ist dir eigentlich klar, dass hier Kilometer um Kilometer Strand ist? Überall liegen Seesterne herum. Die kannst du unmöglich alle retten, das hat doch keinen Sinn!“

Der Junge hörte höflich zu, bückte sich, nahm einen weiteren Seestern auf, warf ihn ins Meer zurück, lächelte und sagte:

„Aber für diesen hat es einen Sinn.“

Was meinst du? War der Junge in der Lage, alle Seesterne an diesem Tag zu retten?
Nein, sicherlich nicht, aber er fühlte sich dafür verantwortlich, das zu tun, was ihm möglich war. Es hat nicht für alle Seesterne einen Unterschied gemacht, wohl aber für einige. Sie bekamen die Chance, wieder ins Meer zurückzukommen, zu überleben.

Seesterne
Seesterne

Aus vielen persönlichen Gesprächen, Telefonaten, E-Mails und Kommentaren weiß ich dankbar, dass unsere Beispiele, Botschaften, Geschichten und Inspirationen für viele einen Unterschied macht.

 


Und darum geht es mir! Darum geht es mir in den Adventstürchen und insbesondere in den Coaching– und Trainingsangeboten – Sichtweisen zu ändern, Möglichkeiten aufzuzeigen und anzubieten!

Erinnere dich daran, wenn der Gedanke auftaucht: „Ich kann doch sowieso nichts ändern.“

Doch!!! Wir alle können etwas ändern. Du kannst etwas ändern. Und wenn es unsere –
deine Sicht der Dinge ist. Alles zählt. Auch das teilen der Geschichte mit anderen.

Zur Erinnerung an diese Geschichte vergebe ich einen der Seesterne, die du oben auf dem Bild gesehen hast.
Schreibe dazu einfach hier unten in das Kommentarfeld wie dir die Inspirationstürchen gefallen haben. und vielleicht was du daraus für dich bisher mitnehmen konntest.  Unter allen, die einen Kommentar bis zum 21.12.2017, 19:00 Uhr verfasst haben, deren Name und E-Mail erkennbar ist, verlose ich den Seestern. Viel Glück dabei.

Alles Liebe

Michael und das Lebensfreude-Team

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Türchen 17 – Optimistisch …

Optimistisch oder pessimistisch

Es waren einmal Zwillinge, die glichen sich äußerlich wie ein Ei dem anderen. Ansonsten waren sie aber vollkommen verschieden.

Wenn es dem einen zu heiß war, war es dem anderen zu kalt.
Wenn der eine sagte: “Die Musik ist zu laut”, wollte der andere die Musik noch lauter.
Und der auffälligste Unterschied zwischen den beiden war der, dass der eine von ihnen zu jeder Stunde optimistisch und zuversichtlich war, während sich der andere immer schlecht gelaunt und pessimistisch gab.

Als sie nun eines Tages Geburtstag hatten, wagte der Vater der Zwillinge ein Experiment: Er wartete am Vorabend des Geburtstages so lange, bis seine Söhne eingeschlafen waren, und machte sich dann heimlich ans Werk.

SpielzeugEr füllte das Zimmer des Pessimisten bis unter die Decke voll mit den schönsten Geschenken: Spielzeug, Sportgeräte, technische Geräte und vieles mehr.

 

 

Dem Optimisten aber legte er nur einen stinkenden
Haufen Pferdeäpfel ins Zimmer – sonst nichts. Nun war er gespannt, was passieren würde.

Am nächsten Morgen schaute der Vater zuerst ins Zimmer des Pessimisten.
Er fand ihn laut klagend am Boden sitzen, inmitten der ganzen wundervollen Geschenke.

“Warum weinst du denn?”, fragte der Vater.

“Erstens, weil meine Freunde neidisch sein werden, zweitens, weil ich die ganzen Gebrauchsanleitungen lesen muss, bevor ich mit den Geschenken etwas anfangen kann, drittens, weil ich für die meisten dieser Spielsachen ständig neue Batterien brauchen werde und viertens, weil im Lauf der Zeit bestimmt ein paar von den Spielsachen kaputtgehen werden!”

Darauf ging der Vater in das Zimmer des optimistischen Zwillings.
Dieser hüpfte vor Freude um die Pferdeäpfel herum.

“Warum bist du denn so fröhlich?”, fragte der Vater.

“Ganz einfach”, antwortete dieser, “weil irgendwo im Haus ein Pony sein muss!”

Wie ist es bei dir? Optimistisch oder pessimistisch?

Freust du dich?
Bist du  erwartungsvoll?
Oder musst du all die vielen Gebrauchsanleitungen lesen?

Die gute Nachricht: Lebensfreude kann man trainieren!

Alles Liebe und einen wundervollen 3. Adventssonntag wünschen dir

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Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn möglichst viele Menschen diurch die Geschichten inspiriert werden könnten.

 

Türchen 16 – Löwenzahn und Blumengarten

Der Blumengarten oder
Der störende Löwenzahn

Ein Mann entschloss sich, einen Blumengarten anzulegen. Er bereitete den Boden vor und pflanzte die Samen vieler wunderschöner Blumen ein. Doch als sie aufgingen, füllte sich sein Garten nicht nur mit seinen ausgewählten Blumen, sondern überall wucherte Löwenzahn. Er suchte Rat bei allen möglichen anderen Gärtnern und probierte alle bekannten Methoden aus, um den Löwenzahn loszuwerden, aber ohne Erfolg. Schließlich ging er den ganzen Weg bis zur Hauptstadt, um beim Hofgärtner im Palast vorzusprechen.

Löwenzahn-Blüte

Der weise alte Mann hatte schon viele Gärtner beraten und schlug eine Vielzahl von Mitteln vor, um den Löwenzahn auszurotten, aber der Mann hatte sie schon alle ausprobiert. Eine Weile saßen sie schweigend zusammen, bis am Ende der Gärtner den Mann anschaute und sagte: „Nun, dann schlage ich vor, du lernst, den Löwenzahn zu lieben.“

Positive  Gefühle  und negative Gefühle

Wie ist es denn mit den Gefühlen? Du möchtest positive Gefühle, doch es entstehen auch schon mal negative Gefühle.

Gute Gedanken und schlechte Gedanken

Wie ist es mit den Gedanken? Du möchtest gute,  positive Gedanken, doch es entstehen auch schon mal schlechte, negative Gedanken.

Vielleicht gehörst du auch zu den Menschen, die die negativen Gefühle und Gedanken ausrotten möchten. Wie den Löwenzahn!

Vielleicht hast du auch schon eine Menge ausprobiert. Seminare, Ratgeberbücher, Affirmationen, um endlich die negativen Gefühle und Gedanken ein für allemal los zu werden. Versprochen wurde dir viel, doch hat es wirklich geklappt?

Vielleicht gehörst du außerdem zu den Menschen, die dann auch noch beginnen, an sich selbst zu zweifeln, weil es bei ihnen so nicht funktioniert. Denn bei all den anderen, die in Broschüren und Flyern vorgestellt werden, soll es doch geklappt haben, alles los zu werden.

Sei dir bewusst, das sogenannte Negative wird nicht verschwinden. Genauso wenig wie der Löwenzahn. Der Löwenzahn ist übrigens sehr schmackhaft und auch ein Heilmittel –   Tarxacum officinales.

Er muss gar nicht verschwinden. Die Tücke ist, wenn du dich nur auf das konzentrierst, was du nicht haben willst, nimmt genau dies immer mehr Raum in deinem Leben ein.

Und selbst wenn der Mann den Löwenzahn wegbekommen hätte, würde er wahrscheinlich das nächste Kraut entdecken, das beseitigt werden müsste. Er würde zum Spezialisten für Unkrautvernichtung. Nur, wollte er nicht einen Blumengarten mit vielen wunderschönen Blumen und Blüten?

Statt das zu fördern, was wir haben oder erleben möchten, vergessen wir manchmal unsere ursprünglichen Absichten, weil wir zu sehr damit beschäftigt sind, uns gegen etwas zu wehren.

So wie sich der Gärtner in der Geschichte mit dem Löwenzahn anfreundet, können wir uns mit den sogenannten schlechten Gefühlen und negativen Gedanken anfreunden.

Denn genauso wie der Löwenzahn haben auch sie einen Sinn! Sie können uns helfen!
Sie können eine fördernde Wirkung auf unser Leben haben!

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du dich damit anfreunden kannst und wie du das sogenannte negative Gefühl sogar für dich nutzen kannst, dann nutze doch einfach die Gesprächsangebote.

Alles Liebe und ein schönes Adventswochenende wünschen dir
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