Was unterscheidet dich – Kulturen

Ablehnung anderer Kulturen und Nationalitäten ist schnell vorhanden! – Doch was unterscheidet dich wirklich?

Unser limbisches System neigt dazu, Anderes – Neues – Unbekanntes als UNSICHER und GEFÄHRLICH einzustufen. Dazu gehören auch andere Kulturen.
Wir sind uns in jenen Momenten nicht wirklich bewusst, was genau da in uns abläuft. Unser Großhirn / Verstand interpretiert die gefühlte Unsicherheit als drohende Gefahr und reagiert mit einer Abwehr- und Verteidigungsreaktion. Das Ganze passiert blitzschnell!

Im folgenden Video, das übrigens ein Reiseunternehmen gedreht hat, wurde nach ablehnenden Haltungen gegenüber anderen Kulturen und Ländern gefragt. Im Anschluss wurde auf Basis von DNA-Tests ermittelt, welcher Abstammung die einzelnen Befragten selber sind.
Die Menschen in dem Video waren gespannt und bereit, Neues zu erfahren.

Es ist erstaunlich, was passiert, wenn der bewusste Verstand eine neue Information bekommt!

Schau dir das Video einfach an – sei gespannt, was es bei dir auslöst!

Hier ein paar anregende Fragen dazu:

Wie geht es dir jetzt mit diesen Informationen?

Was hat das Video, haben die Informationen bei dir ausgelöst?

Wie denkst du, wie fühlst du jetzt?

 

Freue mich über deinen Kommentar.

Alles Liebe – We are One

Michael

Ein Gedanke zu „Was unterscheidet dich – Kulturen

  1. Hallo Michael,
    das ist eine spannende Sache.
    Ich weiß, dass wir uns nicht lediglich mit unseren persönlichen Dingen wie Besitztümer, Bildung usw identifizieren, wir identifizieren uns auch im Kollektiv. Religion, Konfession, „Rasse“, Nationalität. Gerade letzteres geschieht hier in Deutschland IMHO zu wenig. Es ist in Ordnung, stolz darauf zu sein, ein Deutscher zu sein – oder ein Engländer, Franzose, Italiener, Amerikaner, Russe …. – solange wir nicht meinen, besser zu sein. Es ist in Ordnung, Katholik oder Christ zu sein, solange wir nicht meinen, besser zu sein.
    Ja, das Fremde erzeugt Angst. Es ist die Angst, etwas nicht oder nicht länger zu bekommen, was ich meine, dringend zu brauchen. Es ist die Angst, in meiner Lebensweise abgelehnt zu werden. Gleichgültig, ob ich abgelehnt werde, weil ich im Ramadan mein Wurstbrötchen futtere, wo doch die Muslime den ganzen Tag über nichts essen und trinken (was ja, unter uns gesprochen, ihre eigene Entscheidung ist) oder ob ich abgelehnt werde, weil ich nicht vegan sondern als Gemischtkösteler lebe.
    Den anderen als Menschen zu sehen, als mir gleich zu erkennen, das ist die Lösung zum Frieden. Leider haben wir dieses Konstrukt der Ego-Identifikation und des Gedankens vom besser-sein.
    Liebe Grüße
    Uwe

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