Es gibt Erinnerungen …

Eine weitere kleine Aufmerksamkeitsübung für heute:

Es gibt  Erinnerungen …

Lass deine Aufmerksamkeit mal über die letzten Tage streifen.

Achte einmal darauf, was passiert! Gibt es Erinnerungen, die eher Abneigung erzeugen oder dich interessieren, faszinieren, emotional berühren etc.? Gibt es Erinnerungen, bei denen du spürst, dass deine Aufmerksamkeit schnell wieder weg geht oder davon angezogen wird  oder eher daran haften bleibt?

Ich möchte dich einladen, das mal so ca. 1 min auszuprobieren und zu schauen, wie sich deine Aufmerksamkeit bei den Erinnerungen verhält.

Tipp: Untersuche es mit Neugierde und Interesse.

 frau erinnerungen

Die Fähigkeit, deine Aufmerksamkeit bewusst zu steuern, ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben.
Ob es darum geht, zur Ruhe zu kommen, ins Tun zu kommen, zu meditieren, zu spielen, etwas zu erschaffen, etwas zu schreiben, zuzuhören … Alles hat mit Aufmerksamkeit zu tun.

 

 

 

Und nochmal die Frage von gestern.

Wie ist es bei dir?

Gelingt es dir leicht, deine Aufmerksamkeit im Alltag bewusst zu steuern?

Wenn ja! Super!

Oder bist du schnell abgelenkt?

Ist deine Aufmerksamkeit schnell erschöpft?

Ärgerst du dich schnell oder viel?

Meckerst du schnell oder viel?

Bemitleidest du dich selber?

Kannst du dann deine Aufmerksamkeit schnell dorthin bringen, wie du dich wirklich fühlen willst oder was du jetzt wirklich tun willst?
Oder bleibst du länger darin stecken?

Schreib mir einfach in das Kommentarfeld, wie es dir mit dem Thema Aufmerksamkeit geht und wo du dir Veränderung bei dir wünschst.

Was brauchst du? Wo möchtest du für dich etwas verbessern?

Ich freue mich von dir zu hören / zu lesen!
Du kannst auch gerne über das Kontaktformular eine persönliche Nachricht senden.

Alles Liebe

Michael

PS: Solltest du die vorherigen Tests und Übungen noch nicht gemacht haben, empfehle ich  dir, mit dem Test Objekte zu starten. Und dann gehe weiter zum Test Erinnerungen.

Teilen des Beitrages erlaubt 😉

5 Gedanken zu „Es gibt Erinnerungen …

  1. Zunächst mal danke, Michael, für deine gut durchdachten Übungen und Fragen. Ich habe bis jetzt alle Übungen gemacht und darüber hinaus noch öfter am Tag mal auf meine Aufmerksamkeit geachtet. Dabei habe ich festgestellt, dass z.B. Geschirrspülen mit der Hand eine super Aufmerksamkeits-Übung sein kann (sich auf jedes Teil bewußt konzentrieren…). Die Übungen sind mir relativ leicht gefallen, da ich schon verschiedene Achtsamkeits-Übungen kannte u. auch Meditation u. Hypnose praktiziere. Dennoch gibt es immer wieder Momente, wo die Aufmerksamkeit von einer konkreten Erinnerung abschweift und „wandern geht“ ;-)…
    Emotional berühren tut mich (im Moment) fast nichts, ich kenne das aber auch anders und ich kenne auch das Abgleiten in Selbstmitleid. Dank meiner positiven Ausrichtung kommt das aber in letzter Zeit kaum noch vor. Ich freue mich immer, deine mails zu lesen. Sie geben mir einen positiven Input. Danke dafür ;-))

    1. Hallo Ulrike, danke für dein ausführliches Feedback. Haptisch – also wie du beschreibst beim Geschirrspülen von Hand betrifft noch mehr Sinne und kann uns dadurch leichter fallen die Aufmerksamkeit zu halten, wenn wir bereit sind die Aufmerksamkeit darauf zu richten. Denn mit der Zeit wird vieles zum Automatismus und unsere Aufmerksamkeit wandert dann wieder woanders hin. Beispiel Autofahren. Am Anfang der Fahrpraxis ganz viel Aufmerksamkeit auf dem Fahrzeug, der Bedienung des Fahrzeuges und dem Verkehr. Und irgendwann ist es so automatisch das wir nebenbei noch alles Mögliche machen, mit der Aufmerksamkeit ganz woanders sind und es oft gut geht aber nicht immer. Immer mal wieder die Aufmerksamkeit zu schulen, bewusst die Aufmerksamkeit zu steuern verhilft uns wieder aus dem Automatismus ein Stück heraus zukommen und bewusster zu Leben und zu agieren. Und das bedeutet zugleich auch wieder mehr Freude am Leben. Danke dir 🙂 Alles Liebe, Michael

  2. Es kommt auf die Gemütslage an manchmal, ob ich mich schnell ablenken lasse oder die Aufmerksamkeit bündeln kann. Wenn ich körperlich erschöpft bin, fällt es mir schwerer, mich auf bestimmte Dinge zu konzentrieren. Wenn Anstöße von außen kommen, werde ich dran erinnert, dass ich eigentlich das und das machen wollte. Meistens raffe ich mich dann wieder auf und komme aus der Lithargie des Nichtstuns raus.

    1. Hallo Ria, danke für die Rückmeldung. Die Gemütslage, körperliche und geistige Erschöpfung oder auch Hochphasen haben natürlich alle unterschiedlichen Einfluss auf unsere Aufmerksamkeit. Das ist zu beachten. Auf der anderen Seite hat aber auch unsere Aufmerksamkeit einen Einfluss auf unseren Gemütszustand und unsere körperliche und geistige Fähigkeit. Wenn sich die Aufmerksamkeit z.B. gerade in Sorgen, rumjammern und Meckern beginnt festzusetzen werden wir auch energetisch meist eher schlapper und es fällt uns schwer Lösungen zu sehen. Daher ist es hilfreich in der Lage zu sein auch in solchen Momenten unsere Aufmerksamkeit zu steuern, weg von dem Ablehnen und dem Widerstand, hin zu dem was man erleben oder fühlen möchte. Wenn du die Aufmerksamkeit so steuern kannst, wird sich etwas wie magisch verändern.

  3. Hallo Michael, jede Erinnerung, die ich aufrufe, äußert sich unmittelbar in einer körperlichen Reaktion … interessant. Schöne Erinnerungen = flattern im Bauch, schmerzhafte Erinnerungen = nach vorn beugen, Bauch hart, ärgerliche Erinnerungen = Muskeln spannen an usw. Aufmerksam kann ich länger bei den schönen Dingen bleiben, bei den negativen geh ich schnell in Widerstand, will nicht mehr daran denken („Ach, vergiss es einfach, sei´s drum“)
    Grüße, Mila

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